Risiko bei der Magenband Operation

Bei der Magenbandoperation sind eine Reihe von Risiken möglich. Im ungünstigsten Fall kann das Magenband durch die Magenschleimhaut nach innen wandern. Dies war vor allem bei den älteren Magenbändern häufig der Fall. In einem solchen Fall bleibt nur noch die Entfernung des Magenbandes und ein Umbau zu Schlauchmagen oder Magenbypass.

Spezielle Risiken beim Einstellbaren Magenband mit Port

Einstellbare Magenbänder, sogenanntes "schwedische Magenband", mit Port sind in innen hohl und mit einer sterilen Kochsalzlösung gefüllt. Wenn das Magenband entblockt - also ungefüllt ist - hat es kaum eine Wirkung. Das Magenband wird durch das Zuspritzen von steriler Kochsalzlösung eingestellt. Wird dieses Portsystem undicht, so kann die Flüssigkeit auslaufen. Das ist für den Körper nicht gefährlich, jedoch wirkt das Magenband dann nicht mehr.

Der Port und das Portsystem des Schwedischen Magenbandes können sich auch Entzünden, was zu einer gefährlichen Blutvergiftung führen kann. Deshalb wird in den ersten Tagen nach der Operation vorsorglich Antibiotika gegeben.

Das vernsteuerbare Magenband birgt diese Risiken nicht, allerdings übernehmen die Krankenkassen in der Regel die Kosten für das funkgesteuerte Magenband noch nciht.

Risiko bei allen Magenbandtypen

Bei allen Magenband Patienten besteht die Gefahr, dass große Nahrungsbrocken oder Pillen im Magen liegen bleiben und die Magenschleimhaut reizen. Aus diesen Gründen sollte auch kein Aspirin genommen werden.

Viele Patienten erbrechen nach der Magenbandoperation sehr häufig, vor allem wenn sie undizipliniert essen. Häufiges Erbrechen kann die Zähne und die Speiseröhre schädigen. Magenbandpatienten sollten diszipliniert essen und regelmäßig zum Zahnarzt gehen.

 

Mögliche Komplikationen beim Magenband

  •   Verrutschen des Bandes
  • Migration des Bandes (das Band gelangt in das Mageninnere)
  • Fistelbildung (Bildung einer ungewöhnlichen Verbindung zwischen Hohlorganen oder zu der Haut)
  • Infektionen
  • Stenose oder Obstruktion (Verengung oder Verschluß)
  • Blutungen
  • Verletzung der Speiseröhre oder des oberen Magens bei der Einführung des Magenbandes.
  • Silikonunverträglichkeit
  • Beschädigung des hydraulischen Systems

 

kurz nach: www.adipositasverband-international.de/web/index.php

 

 

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