Magenbypass

Magenbypass Operation
Magenbypass Operation

Beim Magenbypass wird ein Teil des Magens entfernt wodurch, ähnlich wie beim Magenband die Menge an aufgenommener Nahrung reduziert wird. Der Magen wird dann mit einem unteren Teil des Dünndarms verbunden, so das Teile des Dünndarms nicht genutzt werden.

Anders als beim Magenband beruht die Wirkung des Magenbypass jedoch nicht nur auf einer veringerten Nahrungsaufnahme durch Verkleinerung des Magenvolumens. Durch Umgehung eines Teiles des Dünndarms können die Nährstoffe aus der Nahrung nicht mehr so gut aufgenommen werden.

Durch diese Operation entleert sich der Magen direkt in den Darm. Wenn nun große Mengen Zucker gegessen werden, tritt das sogenannte "Dumping Syndrom" auf. Dieses tritt auf, wenn der Dünndarm sich zu schnell füllt. Wenn Süsigkeiten gegessen werden, zieht der Zucker Wasser an, wodurch sich der Dünndarm noch schneller füllt. Dem Patienten geht es in dem Moment sehr schlecht: Schweißausbrüche, Bauchschmerzen etc.

Dadurch kann mit dem Magenbypass auch Patienten geholfen werden, denen man mit dem Magenband nicht helfen kann: Patienten die große Mengen Süßigkeiten, Speiseeis oder gesüßte Getränke zu sich nehmen und dadurch die Wirkung des Magenbandes umgehen.

 

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